Was ist natürliches Hyaluron?


Hyaluronsäure, in der Umgangssprache oft einfach nur „Hyaluron“ genannt, ist ein wichtiger und natürlicher Bestandteil des Bindegewebes. In der Haut nimmt die Konzentration von Hyaluron, welches viel Wasser binden kann, mit zunehmendem Alter stark ab. Das Bindegewebe der Haut speichert also weniger Wasser – die Haut wirkt dadurch unelastischer und neigt dadurch weniger zu Falten. Zur Injektion ins Gewebe hergestelltes Hyaluron ist in der Regel derart aufbereitet, dass es nicht sofort wieder ausgeschwemmt, sondern nur langsam wieder von der Haut abgebaut wird. Bei diesen Produkten spricht man von vernetzten bis hin zu mehrfach vernetzten Hyaluron-Produkten.

Wo wird Hyaluron angewendet?


Filler eigenen sich besonders zur Unterspritzung von tiefen Falten (z.B. Nasolabialfalte) wie auch zur Behandlung von kleinen, bereits fixierten Fältchen (z.B. Wangenfältchen, Lippenfältchen). Sie werden aber auch für den Volumenaufbau und zur Formgebung eingesetzt (Lippenkonturierung, Nasenbegradigung, Aufbau eingefallener Augenringe).


Eine andere Anwendungsform von Hyaluron findet sich bei der sogenannten Hydrationstherapie; bei dieser wird Hyaluron zur Wiederherstellung des Feuchtigkeits- gleichgewichts in der Haut grossflächig verteilt. Hierfür gibt es spezielle bei Produkte.  

Was ist die Wirkung von Hyaluron?


Die Wirkung ist sofort zu sehen, sobald die Hautirritationen infolge der Injektionen abgeklungen sind. Eine Ausnahme stellt die Hydrationstherapie dar, deren Wirkung sich nach der Behandlung im Verlauf von mehreren Wochen aufbaut. Die Wirkungsdauer richtet sich nach dem verwendeten Produkte, dessen Vernetzung, der behandelten Region und der Veranlagung der behandelten Person.



Wichtig zu wissen:

Die Behandlung ist grundsätzlich gut verträglich. Mögliche Nebenwirkungen werden vor jeder Behandlung vom Arzt mit dem Kunden individuell besprochen. Diese sind in aller Regel milde und nur vorübergehend. Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören unter anderem kleine, vorübergehende Blutergüsse sowie eine vorübergehende Rötung oder Schwellung an der Injektionsstelle. In der Woche vor der Behandlung sollten keine blutverdünnenden Medikamente, wie z.B. Aspirin, eingenommen werden, da ansonsten das Risiko für einen Bluterguss erhöht sein kann. Ausserdem raten wir vor Behandlungen während der Schwangerschaft ab. Weiteres erfahren Sie in unserer Beratung.